Berlin - Angela Merkels Terminkalender ist derzeit voll mit Gewinnern. Der neue französische Präsident Emmanuel Macron macht, frisch vereidigt, am Montagnachmittag seine Aufwartung im Bundeskanzleramt. Es ist seine erste Dienstreise als oberster Franzose – eine internationales Signal vor allem, für die deutsche Politik gleichzeitig symbolisch noch ganz anders belegt: Macron umgibt der Reiz des Neuen, er hat die Rechtsextremen besiegt, sich explizit zu Europa bekannt – lauter Punkte, die SPD-Chef Martin Schulz auch für sich in den Vordergrund stellt.

Aber die Bühne mit Macron bekommt Merkel, Schulz hat erstmal das Nachsehen. Es ist der Vorteil, den die Kanzlerin gegenüber ihrem Herausforderer auch in den kommenden Monaten behalten wird bis zur Bundestagswahl: viele öffentliche Termine im Regierungsamt, die Chance, wahrgenommen zu werden.

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