Las Vegas ist die erste Stadt in den USA, in der ein selbstfahrender Shuttle-Bus durch die Straßen rollt. Das Pilotprojekt ist allerdings gründlich schief gegangen: Nach der ersten Stunde krachte der Bus in der Innenstadt in einen Lkw. Laut KSNV News wurde glücklicherweise niemand verletzt. 

Die Verantwortung für den Unfall liegt aber offenbar nicht beim Bus, sondern beim Lastwagenfahrer. „Die Sensoren des Busses haben sofort reagiert und das Fahrzeug gestoppt. Doch der Lastwagenfahrer konnte seinen Truck nicht rechtzeitig anhalten”, erklärte ein Sprecher der Stadt. Der Lkw-Fahrer wird von der Polizei vernommen.

Kein Lenkrad, keine Bremsen

Dutzende Menschen standen am Mittwoch Schlange, um eine kostenlose Probefahrt zu machen. Bis zu zwölf Passagiere passen in den Bus. Es gibt weder Lenkrad noch Bremsen, das Fahrzeug nutzt unter anderem GPS und Sensoren, um durch die Stadt zu fahren. (red)