Berlin - Der Landeselternausschuss in Berlin fordert die Bildungsverwaltung dazu auf, einen Runden Tisch zur Lehrkräftemangelverwaltung einzuberufen. „Wir wollen gerne mal mit allen Beteiligten an einen Tisch kommen, um darüber zu sprechen, welche Lösung die optimale ist beziehungsweise welche Rahmensetzung durchgeführt werden kann - und das am liebsten sofort“, sagte Norman Heise, Vorstandsvorsitzender des Landeselternausschusses, der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Ziel sei es, Lösungsmöglichkeiten zum aktuellen Lehrkräftemangel an Berliner Schulen zu finden.

Um das Problem der fehlenden Lehrkräfte zu lösen, fordert der Landeselternausschuss, Stundenpläne einzukürzen sowie weitere nicht besetzbare Stellen umzuwandeln. Im letzteren Fall bedeutet das zum Beispiel, dass Theaterpädagogen an einer Schule beschäftigt werden könnten. Außerdem schlägt der Ausschuss vor, das finanzielle Budget für sonstiges Personal wie beispielsweise Erzieher oder Schulsozialarbeiter auszuweiten.

Über 360.000 Schülerinnen und Schüler gibt es aktuell in Berlin, so Heise. Der „Tagesspiegel“ berichtete zuvor, dass die Bildungsverwaltung eine Lücke von rund 1000 festgestellten Lehrkräften festgestellt habe - und dass weder Quereinsteiger noch sonstige Kräfte in Sicht seien, um das ausgleichen zu können. Die Schulen sollten nun selbst darüber entscheiden, wo sie sparen.