„Der Tod ist immer im Hinterkopf“: Dawa Finjhok Sherpa vor drei Jahren bei der Suche nach der Leichte des indischen Bergsteigers Goutam Ghosh.
Foto: Privat/Dawa Finjhok Sherpa/dpa

Kathmandu - Dawa Finjhok Sherpa wusste, dass er und die anderen Sherpas schnell sein mussten. Sonst bestand die Gefahr, dass es ihnen nicht besser ergehen würde als dem Mann, dessen Körper sie aus dem Eis holen mussten. Es war kalt weit oben auf dem Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt. Die Luft war dünn, und die fünf Männer schlugen mit ihren Äxten auf das Eis.

Dabei dachte Dawa Finjhok Sherpa an seine Familie, besonders an den kleinen Sohn, und verdrängte die Gedanken wieder, wie er sagt. Der erfahrene Bergführer wollte möglichst schnell wieder runter. Raus aus der sogenannten Todeszone auf 8400 Metern, wo der menschliche Körper abbaut und sich nicht erholt.

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