Es war viel Unsinn, was die Experten der Atomindustrie in den 70er-Jahren auf bunten Diagrammen präsentierten. Windkraft werde es in nennenswertem Umfang niemals geben. Stromerzeugung mit Solarzellen sei pure Science-Fiction. Eine wirtschaftliche Stromausbeute sei in nördlichen Ländern niemals erreichbar. Das Mantra: Atomkraft ist unverzichtbar.

Ein dänisches Alternativ-Schulprojekt in Tvind machte sich damals auf, der Atomindustrie etwas entgegenzusetzen. Es begann mit dem Bau einer großen Windenergieanlage. Experten hielten den Bau von so großen stabilen Rotorblättern für unmöglich, ganz zu schweigen von den Schwierigkeiten, den Strom ohne Kurzschluss ins Netz einzuspeisen. Zu unstet wehe der Wind. Wer heute durch Deutschland fährt, der kommt an Windparks vorbei, in denen Hunderte ungleich größere Rotoren Strom ins Netz speisen.

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