Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin
Foto: Berliner Zeitung/Markus Wächter

Berlin - Wohin mit Michael Müller? Diese Frage treibt seine SPD um, und der Umgang mit dieser Frage wirft auch ein Schlaglicht auf den Zustand der Partei. Inzwischen macht sich beim Blick auf die persönlich-berufliche Zukunft des scheidenden Regierenden Bürgermeisters fast so etwas wie Mitleid breit – und das wird einem wie Müller nun wirklich nicht gerecht.

Michael Müller blickt auf eine politische Laufbahn zurück, wie sie für einen per Ausbildung gelernten Bürokaufmann und per familiärer Prägung gelernten Drucker ohne Abitur absolut bemerkenswert ist. Mit 17 Jahren trat Müller in die SPD ein, seit mehr als 30 Jahren macht er Politik. Er begann als Bezirksverordneter im Altbezirk Tempelhof, wurde Fraktionsvorsitzender in der BVV und Kreischef der SPD Tempelhof-Schöneberg. 1996 ging er ins Abgeordnetenhaus, wurde auch hier Fraktions- und später Parteichef. Nach der Wahl 2011 wechselte Müller in die Regierung und wurde Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz. Als Klaus Wowereit hinwarf, übernahm Müller im Dezember 2014 das Rote Rathaus. Mehr geht nicht auf der Kommunal- und Landesebene.

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