Über Brüste redet man nicht. Auch wenn wir umgeben sind von ihnen: auf Plakaten, in Filmen, in Magazinen. Man betrachtet sie, man bewundert sie, man bewertet sie, stillschweigend. Obwohl die Brüste einer Frau das Natürlichste der Welt implizieren – nämlich Sexualität, aus der Leben entsteht, das wiederum an der Brust gedeiht – sind sie auf eine seltsame Weise eines der sichtbarsten Tabus unserer Zeit.

Nun reden wir also doch über Brüste: Weil die Schauspielerin Angelina Jolie sich wegen eines Gendefekts, der ihr ein 87-prozentiges Brustkrebsrisiko bescheinigte, vorsorglich das Gewebe beider Brüste entfernen und durch Implantate ersetzten ließ. Anfang der Woche erschien in der New York Times ein Text von ihr, in dem sie ihre Entscheidung sehr persönlich und zugleich erstaunlich sachlich begründete.

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