Berlin - Irgendwann in diesen Tagen wird irgendwo auf dieser Erde der siebenmilliardste Mensch geboren. Vielleicht ist das Baby längst da, vielleicht kommt es aber auch erst in ein paar Wochen auf die Welt. Das ist nicht entscheidend. Die Vereinten Nationen haben sich darauf verständigt, diesen 31. Oktober 2011 als Meilenstein für die Menschheit zu markieren. Sie haben diesen einen Tag bestimmt, damit sich die globale Gesellschaft bewusst macht, welche Herausforderung das globale Bevölkerungswachstum für uns alle bedeutet.

Jedes Baby, das geboren wird, ist ein kleines Wunder, jedes Baby ist - so hoffen wir es jedenfalls - für seine Eltern, seine Familie ein Grund zum Feiern. Ein Kind bedeutet Hoffnung. Aber ist die Geburt des siebenmilliardsten Menschen auch für die Menschheit ein Grund zum Feiern, ist sie ein Hoffnungszeichen? Wie viele Menschen kann die Erde ernähren, wie viel Bodennutzung und -ausnutzung kann sie ertragen? In den vergangenen fünfzig Jahren hat die Menschheit sich verdoppelt, jedoch sind unser Bewusstsein und die Bereitschaft, mit dieser Herausforderung zurechtzukommen, nicht eben ausgeprägt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.