Da sind sie wieder, die Gespenster. Unsere Ängste vor dem Wissenschaftler als Frankenstein, der aus Klonen den künstlichen Menschen schaffen will. Und wer möchte widersprechen? Die Fantasien sind uralt. Der legendäre Arzt und Mystiker Paracelsus verbreitete schon im Mittelalter Falschmeldungen darüber, wie er aus Spermien und Pferdemist durchsichtige Menschlein erschaffen habe. Und solch ein Homunkulus – es gab derer viele – wird in Goethes „Faust“ literarisch am trefflichsten aufbereitet als Symbol der unbändigen Gier des Menschen, um der Erkenntnis willen ethische Grenzen zu überschreiten.

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