Der 37. Präsident der USA war mindestens ein Gauner. Manche nennen den Republikaner Richard Nixon sogar einen Verbrecher. Wie auch immer: Nixon hat aus dem Weißen Haus heraus eine schändliche Kampagne gegen seine politische Gegner dirigiert. Die Affäre ging als Watergate in die Geschichte ein. Nixon musste als bisher einziger US-Präsident mitten in seiner zweiten Amtszeit zurücktreten. Fast 40 Jahre danach erfährt der Begriff Watergate in den USA eine Wiederbelebung.

Angesichts der vielen Skandale und Skandälchen, die den amtierenden Präsidenten Barack Obama derzeit plagen und seine politische Arbeit lähmen, sind viele oppositionelle Republikaner in eine Art Blutrausch verfallen. Sie sagen voraus, Präsident Nummer 44 werde – so wie Nixon – sein Amt vorzeitig abgeben müssen. Das aber ist nicht nur eine verwegene Interpretation der Geschichte. Das ist schlichtweg falsch und überdies albern. Ein Vergleich Barack Obamas mit Richard Nixon verbietet sich.

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