Berlin - Bevor der Bundestag in seiner Sondersitzung am Dienstag die Milliardenhilfe für die Flutregionen verabschiedete, war zunächst eine sogenannte vereinbarte Debatte angesetzt. Oder anders ausgedrückt: Bevor das Parlament seiner Arbeit nachging, verwandelte es sich erst einmal in eine Wahlarena.

Drei Stunden waren angesetzt, um über die Situation in Deutschland zu sprechen. Grüne und FDP hätten gerne noch einmal die Lage in Afghanistan erörtert, die – auch mit deutschem Zutun – um einiges katastrophaler ist als hierzulande. Der entsprechende Geschäftsordnungsantrag zur Erweiterung der Tagesordnung wurde allerdings mit den Stimmen der Union und der SPD abgelehnt. Die große Koalition befand, dass man darüber bereits genug diskutiert hatte.

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