Vielleicht macht Sahra Wagenknecht noch das Dutzend voll und tritt an. Bislang sind es elf, die am kommenden Samstag auf dem Bundesparteitag der Linken einen der beiden Vorsitzendenposten haben wollen. Aber vielleicht muss die 42-jährige Bundestagsabgeordnete und Vorzeige-Linke noch einspringen und das für sie und ihren Gefährten Oskar Lafontaine Schlimmste verhindern: Dietmar Bartsch an der Spitze der Partei.
Hätte, könnte, würde, sollte: Was sich am Wochenende in der Lokhalle in Göttingen abspielen wird, wissen nicht einmal ansonsten eingeweihte Linke vorauszusagen.
Nur auf eines ist Verlass: Es wird ein Hauen und Stechen. In den vergangenen Wochen hat sich der Frust über Führungsfiguren und Zustände in der zerrütteten Linkspartei entladen.
Monatelang hatte der 68-jährige Lafontaine die Partei über seine Absichten im Unklaren gelassen. Aus Rücksicht auf die Wahlkämpfer im Saarland, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, hieß es. Dann warf er hin und verkündete, weder für den Parteivorsitz noch die Spitzenkandidatur im Bundestagswahlkampf bereitzustehen.

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