Berlin - Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen wertet das Wahlergebnis der CDU in Sachsen als „schwere Niederlage“. „Es geht einfach nicht, dass sich die sächsische CDU bei 32 Prozent einrichtet, wo die Partei noch vor 20 Jahren bei 56 Prozent lag“, sagte Maaßen, der sich auf einer Wahlparty des erzkonservativen Flügels Werteunion in Dresden aufhielt, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag-Ausgabe).

Er widersprach damit Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), der von einem „guten Tag“ gesprochen hatte. Das Ergebnis in Brandenburg bezeichnete CDU-Mitglied Maaßen als „Desaster“. Die Bemerkung des ARD-Wahlanalysten Jörg Schönenborn, wonach Maaßen durch seine Wahlkampfauftritte in Sachsen seiner Partei geschadet habe, nannte er „totalen Blödsinn. Das ist eine billige Retourkutsche für meine mehrfach geäußerte Kritik an der einseitigen Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien.“  

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