Berlin - Es gibt eine Tendenz – nicht mehr, aber auch nicht weniger: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt nicht mehr so schnell wie vor zehn Tagen noch. Doch was bedeutet das für das Leben in der Pandemie? Bei Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, klang das in den vergangenen Tagen so: Die Anti-Corona-Maßnahmen greifen. Aber noch nicht genug. Die Zahlen sind noch viel zu hoch. Konsequenz: Im Land Berlin, so deutet es sich an, könnte der aktuelle Lockdown light bis kurz vor Weihnachten verlängert werden. Im Gespräch ist nach Informationen der Berliner Zeitung aus Senatskreisen der 20. Dezember. Gleichzeitig könnten damit möglicherweise weitere Verschärfungen vermieden werden.

Das sind sicherlich keine guten Aussichten für die unmittelbare Zukunft von Betreibern von Restaurants und Weihnachtsmärkten, Sportstudios, Theatern, Kinos, Museen, Nagelstudios oder Konzerthallen. Keine guten Aussichten auch für Hobby- und Breitensportler, oder einfach für alle, die sich beim vorweihnachtlichen Bummel durch belebte Einkaufsstraßen nicht immer eine Maske über Mund und Nase ziehen wollen. Aber vielleicht eine Perspektive – und das Signal, zunächst keine weiteren Beschränkungen fürchten zu müssen.

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