Saarbrücken - Der millionenschere Lotto-Jackpot ist immer noch nicht geknackt. 32 Millionen liegen bereits im Topf. Am Samstag verpassten gleich acht Tipper den Hauptgewinn. Allen fehlte nur die Superzahl 3. Als "Trostpreis" erhielt jeder von ihnen über 280.000 Euro. Laut Lotto-Regularien wird der Jackpot nicht weiter ansteigen, denn der Gewinntopf wird am kommenden Mittwoch definitiv geleert. Hintergrund ist die sogenannte Zwangsausschüttung. Wenn nach zwölf aufeinanderfolgenden Ziehungen der Jackpot nicht geknackt wird, dann muss bei der 13. Ziehung das Geld ausgeschüttet werden.

Hauptgewinn mit fünf Richtigen

Für den mit rund 32 Mio. Euro gefüllten Jackpot gibt es laut Lotto nun zwei Möglichkeiten: Entweder gibt es am kommenden Mittwoch einen oder mehrere Gewinner in der Gewinnklasse 1, dann wird der Jackpot-Betrag unter den Gewinnern dieser Klasse gleichmäßig aufgeteilt. Gibt es jedoch bei dieser Ziehung keinen Super-Sechser (6 Richtige plus Superzahl), dann wird der Jackpot der Klasse 2 (Sechser) zugeschlagen. Falls auch diese unbesetzt bleibt, geht der Jackpot in Gewinnklasse 3 (5 Richtige plus Superzahl).

Zwangsausschüttung gab es noch nie

Die aktuelle Konstellation gab es bislang zwei Mal, doch nie kam es tatsächlich zu einer Zwangsausschüttung. Jedes Mal konnte sich ein Tipper in der 13. Ziehung den Jackpot sichern. da bislang in der 13. Ziehung immer ein Tipper sich den Jackpot holen konnte. Das war bereits in diesem Jahr am 8. Juli der Fall, da holte sich ein Berliner doch noch den Jackpot von über 33 Mio. Euro. Zuvor drohte am 23. September 2009 dem Jackpot ebenfalls die Zwangsausschüttung, doch auch hier holte sich ein Tipper aus Bayern den rund 31,7 Mio. Euro schweren Gewinntopf in seinen Besitz. (mz/ts)