In bester Lage in Mitte, schräg gegenüber dem Pergamonmuseum, wollte der Weltkonzern Siemens bauen. Im Garten des denkmalgeschützten Magnus-Hauses sollte die Hauptstadtrepräsentanz entstehen. Doch daraus wird wohl nichts. Denn der Bezirk hat den positiven Bauvorbescheid aus dem Jahr 2015 nicht mehr verlängert. Das teilten Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) und Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Mittwoch in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Damit sei der vor drei Jahren auf politische Weisung erteilte Vorbescheid für den Weltkonzern vom Tisch, erklärten Lederer und Gothe.

Siemens hatte vor drei Jahren den Bauvorbescheid für seine Hauptstadtrepräsentanz auf Drängen des damals noch rot-schwarzen Senats erhalten. Nach dem Bescheid hätte der Konzern einen bis zu viergeschossigen Neubau im Garten des denkmalgeschützten Magnus-Hauses errichten dürfen.

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