Berlin - Im Februar vergangenen Jahres kippte das höchste deutsche Gericht das Verbot geschäftsmäßiger Suizidhilfe. Am Mittwoch nun hat der Bundestag darüber diskutiert, wie eine Neuregelung aussehen kann. Einig waren sich dabei alle nur in einem Punkt: Wer sterben will, braucht Hilfe – doch wie soll die aussehen? Volker Lipp, Professor für bürgerliches Recht und Medizinrecht und stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates, spricht im Interview über das Karlsruher Urteil, die Rolle der Medizin und das Dilemma der Justiz.

Herr Lipp, im vergangenen Jahr hat das Bundesverfassungsgericht das Verbot geschäftsmäßigen Suizids gekippt und den entsprechenden Strafrechtsparagrafen 217 für nichtig erklärt. Was genau ist gemeint, wenn von „geschäftsmäßiger Suizidhilfe“ die Rede ist?

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