San Francisco - Schwer zu sagen, wann genau sich Kaliforniens Politik in einen Zirkus verwandelt hat. War es im April, als Caitlyn Jenner, Stiefmutter des Kardashian-Clans und Reality-TV-Star, ihre Kandidatur für das Amt der Gouverneurin bekannt gab? Oder der Moment, als Kevin Paffrath, ein 29-jähriger Immobilienmakler, Millionär und YouTuber, in einer Fernsehdebatte vorschlug, eine Pipeline vom Mississippi nach Kalifornien zu verlegen, um die Dürre im Land zu beenden? Oder als der Republikaner John Cox mit einem Braunbären vor die Kameras trat – was dafür sorgte, dass sich niemand mehr für das interessierte, was Cox zu sagen hatte, weil hinter ihm dieser Bär saß und Oreo-Kekse futterte?

Menschen, Tiere, Sensationen. Selbst für ein Land, in dem die Grenzen zwischen Politik und Show fließend sind – und das nicht erst seit Donald Trump –, hat der Wahlkampf, der gerade in Kalifornien stattfindet, ein neues Niveau erreicht. Zirkusniveau.

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