Im Frühjahr erkannte Mathias Döpfner offenbar seine Bundesrepublik kaum wieder, wegen der Corona-Maßnahmen. Der Chef des Axel-Springer-Konzerns nannte das Vaterland einen „neuen DDR-Obrigkeitsstaat“ – in einer SMS an jemanden, den er für einen Freund hielt. Von dessen Handy gelangte die Privatbotschaft im Herbst in die New York Times. Seitdem muss Döpfner sich nachsagen lassen, allein deshalb nicht bei Querdenker-Demos mitzulaufen, weil ein Zweimetermann dort zu sehr auffiele. Immerhin wird er unter Druck nicht noch radikaler, geht jetzt nicht erst recht auf die Straße, sondern in Sack und Asche.

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