In der Klinik von Fort Worth (Bundesstaat Texas) stellten die Ärzte im November eine Lungenembolie bei Marlise Muñoz fest und leiteten sofort alle lebensverlängernden Maßnahmen ein. Ein normaler Vorgang im medizinischen Alltag, die Eltern der Frau wünschten allerdings wenig später den Tod ihrer Tochter, weil sie für hirntot erklärt worden war. Die Ärzte weigerten sich, weil die Frau im vierten Monat schwanger war. Der Fall, der für eine landesweite Debatte über Sterbehilfe in den USA sorgte, ist jetzt beendet: Der Ehemann Erick Muñoz teilte CNN zufolge mit, dass die Ärzte auf eine gerichtliche Anordnung hin die Beatmungsgeräte abgestellt hätten.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.