Berlin - Eigentlich soll es der Abend des Sigmar Gabriel sein. Im eigenen Wahlkreis im niedersächsischen Wolfenbüttel steht seine Kür zum Bundestags-Direktkandidaten auf der Tagesordnung. Doch als er mit Martin Schulz auf die Bühne zu schreitet, geht Gabriel – noch wenige Tage SPD-Parteichef – zwar neben, aber auch etwas hinter seinem Nachfolger. Als die beiden das Podium besteigen, reißt anfangs allein Schulz die Arme nach oben. Gabriel applaudiert.

Es ist die Generalprobe für die Übergabe des Staffelstabs auf dem SPD-Bundesparteitag am Sonntag in Berlin – vom alten an den neuen Vorsitzenden. Und an den Kanzlerkandidaten. Hier in der Lindenhalle, wo sonst das Wolfpack Wolfenbüttel Basketball spielt und der Schlagersänger Jürgen Drews oder der Comedian Matze Knop auftreten, spricht Schulz weniger als sonst über das Land, dafür aber umso mehr über Sigmar Gabriel. Und damit auch über sich selbst.

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