Berlin - Konkurrenz belebt das Geschäft. Sie tut unserer großkoalitionär- verklebten Politik gut. Allein das Auftauchen eines munteren sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten bewirkte Wunder. Martin Schulz mobilisiert Nichtwähler und junge Leute. Zur AfD Abgedriftete  finden ihn interessant. Und dass die in Trübsal abgeglittene Union    angesichts einer Alternative zur vermeintlichen Alternativlos-Kanzlerin  nervös wird,  tut der  Demokratie gut.

Umso irritierender wirkt  jetzt die SPD: Was regt man sich dort auf, weil ein paar Informationen über ihren neuen Kuschelbär unter die Leute kommen – Dinge über Martin Schulz, die angeblich keinen was angehen. Unerhört! Schützt die Majestät vor Beleidigung! Zwar sind die  Informationen  nicht ganz frisch, EU-Unionsparlamentarier hatten sie schon vor längerer Zeit  zusammengetragen. Aber  jetzt sind sie eben für eine größere Öffentlichkeit von Interesse.

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