Martin Sonneborn ist kaum wiederzuerkennen, als er durch die Lobby des Bonner Hilton-Hotels schreitet. Er trägt Jeans, einen schwarzen Rollkragenpullover und schwere Caterpillar-Stiefel. Der für das Spitzenpersonal der Satirepartei „Die Partei“ eigentlich obligatorische Kunstfaseranzug steckt im Rollkoffer. Sonneborn bestellt sich einen Latte Macchiato, dann beginnt er mit dem Interview: Herr Keller, was wollen Sie eigentlich machen?

Über Spaßpolitik in diesen ernsten Zeiten sprechen. 2016 wurde Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt und Boris Johnson britischer Außenminister. Graben diese Figuren nicht richtigen Spaßpolitikern wie Ihnen das Wasser ab, auch in der öffentlichen Wahrnehmung?

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