Berlin - Als Kind im Ost-Berlin der 1980er-Jahre wuchs ich mit zwei Medienrealitäten auf – dem Ost- und dem Westfernsehen. Im Ostfernsehen gab es das „Sandmännchen“, die „Flimmerstunde“ und den Jugendsport, im Westfernsehen „Alf“, den „Denver Clan“, und vor allem gab es Reklame. Ich war lange überzeugt, Barbies bewegen sich von allein. Das taten sie ja in der Werbung, und die war Medienrealität ohne Realitätsabgleich.

Der Abgleich kam nach dem Fall der Mauer: Barbies waren nur dünne Puppen und ziemlich langweilig dazu. Natürlich könnte man Ähnliches über die Nachrichten sagen. Aber ich war Kind, Nachrichten interessierten mich (noch) nicht.

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