Ben zieht seine Cessna noch ein wenig tiefer. Jetzt sind am Rufiji-Fluss sogar die offenen Mäuler der Krokodile zu sehen. In weiten Bögen fliegt der Pilot mit seiner einmotorigen Maschine jede Biegung des malerisch in die Savanne gefrästen Flussbetts ab: Giraffen suchen schlaksig galoppierend das Weite, Elefanten wedeln missmutig mit den Ohren, sanft wedeln die Blätter der Palmen im Wind. Wer das Paradies sucht, hat es im Nordosten des tansanischen Selous-Parks gefunden. Hier können selbst gequälteste Seelen zur Ruhe kommen. Oder besser: Sie konnten. Denn inzwischen brechen sich Planierraupen einen Weg durch das unendlich erscheinende Buschland. Den von ihnen hinterlassenen Abraum karren polternde Lastwagen weg. Die in die Natur gebrochene Straße führt von der Parkgrenze ans Ufer des Rufiji-Stroms, wo bereits ein fußballfeldgroßes Areal abgeholzt ist. 

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