Berlin - 2,1 Millionen Kinder in Deutschland sind von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das entspricht einem Anteil von 15 Prozent im Jahr 2019. 2018 lag dieser Wert noch bei 17,3 Prozent. Im Vergleich mit anderen EU-Ländern sei das Armutsrisiko für Kinder hierzulande damit relativ gering. Armutsforscher Christoph Butterwegge beurteilt die Entwicklung dennoch kritisch.

„Wenn man bedenkt, dass sich Deutschland 2019 im zehnten Jahr eines Konjunkturaufschwungs befand, ist das Armutsrisiko für Kinder und Jugendliche immer noch skandalös hoch“, sagt Butterwegge der Berliner Zeitung. So hätten Verbesserungen beim Kinderzuschlag oder das „Starke-Familien-Gesetz“ bestimmte Familien über die Armutsschwelle gehoben, von Armut gefährdet seien sie aber dennoch.

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