Berlin - Die Corona-Zahlen im Land steigen, aber sie steigen nicht mehr so schnell: 801.327 Infektionen zählte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag. Das waren 10.824 mehr als am Vortag. Vorher hatte es tägliche Steigerungen um mehr als 20.000 Infektionen gegeben. Doch was bedeutet dieser langsamere Anstieg? Ist es an der Zeit, die Maßnahmen zu mildern, beizubehalten oder sogar zu verschärfen? Und wenn ja, dann in welchem Bereich? Beim Versuch der 16 Länderchefs mit der Kanzlerin auf der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag einheitliche Antworten auf diese Fragen zu finden, gab es keine Einigkeit.  Am Ende einigten sich Bund und Länder darauf, diesmal gar keine Beschlüsse zu fassen. Diese solle es erst zum nächsten Treffen am Mittwoch kommender Woche geben.

Es wurde mal wieder ein langer Corona-Tag im politischen Berlin. Es war 19.23 Uhr am Montagabend, als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) als turnusgemäßer Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz und Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) vor die Presse traten. „Es wird nächste Woche mit Sicherheit Rechtsänderungen geben“, sagte Kanzlerin Merkel, „aber heute nicht“.

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