Berlin - Lust ist laut philosophischer Definition eine Erfahrung, die sich gut anfühlt. Eine, die man genießen kann. Ein Gegensatz zu Schmerz und Leiden. Wer das auf Klimaschutz bezieht, muss schon einigermaßen irre sein. Ist das Thema doch bisher massiv negativ besetzt.

Da ist das Horrorszenario einer immer wärmer werdenden Welt mit schmelzenden Polkappen, steigendem Wasserspiegel, flüchtenden Völkerscharen und einer Luft, die uns zum Atmen ausgeht. Außerdem ist der Schutz des Klimas mit Verboten bepflastert. Man soll nicht mehr fliegen, nicht übermäßig konsumieren, kein Fleisch essen. Das Eigenheim wird angegriffen, der Verbrenner sowieso, der Kurztrip nach London oder Barcelona ist in Verruf. Lustfeindlicher geht es kaum noch.

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