Potsdam - Die Träger der Kitas in Brandenburg sollen kurzfristig mehr Personal einsetzen können, insbesondere um die Aufnahme von Kindern aus der Ukraine gewährleisten zu können. Dafür sei in der Kita-Personalverordnung der Spielraum der Träger beim Einsatz des Personals auf zehn Prozent verdoppelt worden, teilte die Staatskanzlei am Dienstag nach der Kabinettssitzung mit. Zudem sollen ukrainische Fachkräfte einen leichteren Zugang zur Betreuung der Kinder bekommen und die Finanzierung dieser Kräfte werde sichergestellt.

„Kinder, die aus der Ukraine nach Brandenburg kommen, können einen Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung haben, der von den Landkreisen und kreisfreien Städten zu gewährleisten ist“, erklärte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) zur Begründung. Die Änderungen der Personalverordnung sind bis zum 31. Juli 2023 befristet.