Berlin - Früh zur Vorlesung, mittags in die Bibliothek, abends für die vielen Prüfungen lernen – Studenten sind heutzutage immer häufiger von krankmachendem Dauerstress betroffen. Mehr als jeder fünfte Student leidet mittlerweile einmal im Jahr an einer psychischen Störung. Das geht aus dem Gesundheitsreport 2015 der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, die am Mittwoch vorgestellt wurde. Nach dem Bericht, für den die Gesundheitsdaten der rund 200.000 bei der TK versicherten Studenten ausgewertet wurden, stieg der Anteil der angehenden Akademiker mit derartigen Problemen gegenüber der letzten Untersuchung aus dem Jahre 2009 um fast fünf Prozent. Das seien erschreckende Zahlen, sagte TK-Vorstandschef Jens Baas bei der Vorstellung der Daten. Die Probleme der Studenten sind allerdings zum Teil hausgemacht.

Laut Gesundheitsreport sind weibliche Studierende stärker von psychischen Problemen betroffen als ihre männlichen Mitstudenten. Den Daten zufolge wird bei drei von zehn Studentinnen mindestens einmal im Jahr eine psychische Störung diagnostiziert. Bei männlichen Studierenden ist diese Rate mit 15  Prozent dagegen nur halb so hoch. Zu den häufigsten Erkrankungen gehören Depressionen, Anpassungs-, Belastungs- und Angststörungen.

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