Mehr Schutz für intersexuelle Kinder

Immer noch werden einzelne Kinder, die intersexuell zur Welt kommen, operativ einem Geschlecht angepasst. Ein Gesetzentwurf soll das weitgehend verhindern. Kritikern geht das nicht weit genug, Ärzte warnen vor den Folgen eines Operationsverbotes.

Unbeschwertes Aufwachsen.
Unbeschwertes Aufwachsen.imago images/Cavan Images

Berlin-Jahrzehntelang war es gängige Praxis, darüber gesprochen wurde kaum: Kinder, die mit nicht eindeutig zuzuordnenden Geschlechtsmerkmalen auf die Welt kamen, wurden operiert, sodass sie – zumal in ihrem äußeren Erscheinungsbild – dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht entsprachen. Der Eingriff, der besonders in den 70er- und 80er-Jahren der damaligen „optimal gender strategy“ entsprach und der in der Regel nicht rückgängig gemacht werden kann, hatte für etliche der Kinder traumatische Folgen, dann nämlich, wenn sich herausstellte, dass das zugewiesene körperliche Geschlecht nicht mit der sogenannten Geschlechtsidentität übereinstimmte.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Inklusive Vorlesefunktion für alle Artikel
  • Jederzeit im Testzeitraum kündbar
Jetzt 30 Tage testen
  • E-Paper für alle Geräte
  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Inklusive Vorlesefunktion für alle Artikel
  • Jederzeit im Testzeitraum kündbar
Jetzt 30 Tage testen
  • Wochenendausgabe in Ihrem Briefkasten
  • E-Paper für alle Geräte
  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Inklusive Vorlesefunktion für alle Artikel
  • Jederzeit im Testzeitraum kündbar
Jetzt 30 Tage testen