BerlinAm Ende kommt es vielleicht auf Anke an. Anke aus Berlin-Karlshorst, Anke, die Radiologin, Anke, meine Schulfreundin.

Anke ist nicht ihr richtiger Name. Sie hat Angst, Nachteile zu haben, wenn ihre Geschichte öffentlich wird. Wir kennen uns, seit wir 16 sind, haben damals im Unterricht zusammen Schals gestrickt und in einer Dorfdisko im Thüringer Wald den Jungs erzählt, dass wir aus dem Westen kommen. Jahre später, als wir beide in den USA lebten, sind wir im Schneesturm unter der Manhattan Bridge spazieren gegangen, haben in Ankes Strandhaus übernachtet und im Golfclub ihres Mannes in Pennsylvania Weihnachten gefeiert.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.