New York/Washington - Jill Biden hat sich im Rampenlicht nie sonderlich wohl gefühlt. Auch als Frau des Vizepräsidenten der USA – von 2009 bis 2017 war sie als Ehefrau von Joe Biden ja schon die Second Lady der Vereinigten Staaten – sah sie öffentliche Auftritte eher als Pflicht an denn als Quell der Freude. Der Promi-Status, den ihre gute Freundin Michelle Obama so würdevoll und inspiriert interpretierte, war ihr immer eher unbehaglich.

Und so rang die 69-Jährige in diesem Frühjahr mit sich, ob sie ihren Job als Englisch-Professorin überhaupt unterbrechen soll, nur weil ihr Mann für die Präsidentschaft kandidiert. Monatelang von Event zu Event und von Interview zu Interview zu tingeln, erschien ihr eher wie eine Tortur. Als sie sich dann schließlich doch dazu durchrang, ein Semester auszusetzen, um ihren Mann zu unterstützen, hielt sie ihre öffentlichen Auftritte dezidiert gedämpft.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.