Menschenrechtszentrum bittet um Spenden für Hilfstransport

Nach einem Hilferuf des Militärkrankenhauses im ukrainischen Odessa sammelt das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. Spenden für einen vierten Hilfstransport i...

Cottbus-Nach einem Hilferuf des Militärkrankenhauses im ukrainischen Odessa sammelt das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. Spenden für einen vierten Hilfstransport in die umkämpfte Region. Der Chirurg und Chefarzt der Notaufnahme habe sich an das Menschenrechtszentrum gewandt, berichtete die geschäftsführende Vorsitzende Heide Schinowsky am Montag. Der Arzt sei selbst seit zwei Monaten im Kriegsgebiet zwischen dem südukrainischen Gebiet Cherson und Mykolajiw im Einsatz und habe von vielen verwundeten Soldaten berichtet. „Es fehlt vor Ort an fast allem, und wir tun unser Möglichstes, um den Menschen zu helfen“, sagte Schinowsky, die dafür um Unterstützung aus Bevölkerung bittet.

Konkret benötigt werden ihr zufolge chirurgische Instrumente aller Art, insbesondere Mehrweginstrumente wie Nadeln, Pinzetten und Scheren sowie bis zu 1000 wärmende Decken sowohl für den Transport verwundeter Soldaten als auch für den kommenden Winter. Auch Wasserkocher, Heizgeräte und warme Pullover würden gebraucht.

Bereits im Juli 2022 war den Angaben zufolge ein dritter Transport mit medizinischen Hilfsgütern beim Kinderkrankenhaus, dem Militärkrankenhaus und der St. Paul Kirchgemeinde in Odessa angekommen. Dies hatten Spenden sowie der Partnerverein des Menschenrechtszentrums, „Lebensfahrten“ aus Meißen (Sachsen), ermöglicht.