Die US-Regierung hebt die Einreisebeschränkungen für Reisende aus Europa nicht auf. „Wir werden die bestehenden Reisebeschränkungen beibehalten“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Montag in Washington. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bei ihrem Besuch bei US-Präsident Joe Biden den Eindruck erweckt, dass die vor allem für Geschäftsreisende, Wissenschaftler, Künstler und Studierende sehr problematische Maßnahme rückgängig gemacht werden könnte. Merkel hatte gesagt, sie habe das Thema angesprochen. Für den außenpolitischen Sprecher der FDP, Alexander Graf Lambsdorff, ist die harte Haltung der Amerikaner nicht nachvollziehbar. Lambsdorff sagte der Berliner Zeitung: „Unsere Beziehungen zu den USA sind durch vielfältige, tiefe menschliche Kontakte geprägt, die fast alle zum Erliegen gekommen sind. Forschungsprojekte und geschäftliche Meetings fallen genau so aus wie künstlerische Arbeit und private Beziehungen.“ Zu Merkels Reise sagte er: „Ich konnte nicht erkennen, dass die Bundeskanzlerin sich für die Aufhebung des Einreiseverbots eingesetzt hat. Insofern war ihre Reise eindeutig eine Enttäuschung.“

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