Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Olaf Scholz.
Foto: dpa/Gregor Fischer

Berlin - Der 29. November, der Abend des vergangenen Sonnabends, stellt eine Zäsur in der deutschen Politik dar. So viel ist klar, denn die Kür der neuen Vorsitzenden der SPD bringt die große Koalition unter Angela Merkel in Schwierigkeiten. Am Dienstag wird man vielleicht schon genauer wissen, wie groß diese Schwierigkeiten sind. Dann tritt das erweiterte Präsidium der SPD mit Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken zusammen – den künftigen Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Dabei, so heißt es, werde ein Antrag diskutiert, in dem nicht nur die Halbzeitbilanz der großen Koalition bewertet werde, sondern in dem es auch um neue Aufgaben für eine Fortsetzung der Regierung und die Haltung zum Regierungsbündnis mit CDU und CSU insgesamt gehen solle. Mit anderen Worten: Am Dienstag wird man vielleicht bereits besser wissen, ob die Koalition am Ende zerbricht oder nicht.

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