Die „MeToo“-Debatte über sexuelle Belästigung hat die Deutschen aufgeschreckt. Eine repräsentative Umfrage des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung zeigt: Die überwiegende Mehrheit bewertet den offensiven Umgang mit dem Thema als positiv und wünscht sich auch, dass die Debatte im Schulunterricht behandelt wird.

Der „ifo Bildungsbarometer 2018“ wurde am Donnerstag in Berlin vorgestellt und hat in Reaktion auf die Kontroverse, die im vergangenen Jahr begonnen hat, einen Schwerpunkt auf Geschlechtergerechtigkeit gelegt. Der Leiter der Studie Ludger Wößmann, Professor für Bildungsökonomie an der Universität München, ordnete die Ergebnisse ein: „Insgesamt möchte unsere Gesellschaft, dass wir diese Debatte führen.“

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