Pijijiapan - Während US-Präsident Trump damit droht, Militär an die Grenze zu schicken, sieht es Tausende Kilometer weiter südlich ganz anders aus: Die Mexikaner helfen den Migranten aus Mittelamerika, wo sie nur können. Von Trumps Hass-Tiraden bekommen dort nur wenige etwas mit.

Rubicelia Santiago Ovanolo rinnt der Schweiß von der Stirn. Auch am Abend drückt die Schwüle noch schwer auf das Örtchen Pijijiapan im Südosten Mexikos. Die 45-Jährige steht vor der Kirche Santa Rita De Casia und schenkt Kaffee in weißen Styropor-Bechern an Migranten aus Mittelamerika aus, die auf dem Weg zur US-Grenze sind. Rund 5000 von ihnen haben sich auf dem Platz vor der Kirche und im umliegenden Park niedergelassen. Sie alle scheinen in dem Ort im Bundesstaat Chiapas willkommen. „Ich, als Mutter und Ehefrau, fühle die Verpflichtung zu helfen“, sagt Santiago Ovanolo während sie Becher füllt. „Die Menschen sind liebenswürdig und einfühlsam.“

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