Die katholische Kirche in Deutschland hat sich bereit erklärt, künftig die Therapiekosten für Opfer von Missbrauch in ihren Einrichtungen zu übernehmen. Ein Papier, das die Bischöfe und die Ordensoberen am Donnerstag beim Runden Tisch der Bundesregierung vorlegten, sieht vor, dass bei einem „akuten Bedarf“ die Kirche bis zu 4250 Euro für eine Psychotherapie übernimmt, falls die Krankenkasse diese nicht bezahlt. Für eine Paartherapie, die die Kassen ohnehin nicht erstatten, werden maximal 2500 Euro zur Verfügung gestellt.

Die Kirche ist darüber hinaus zu freiwilligen finanziellen Leistungen bereit. Die Bischöfe und Orden sprechen nicht von einer Entschädigung, sondern einer materiellen Leistung zur „Anerkennung des Leids“. Die Kirche legt sich aber nicht auf eine Summe fest − „bis zu einem Betrag von xx Euro“, heißt es im Konzept.

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