Berlin - Soloselbstständige, Künstler, Gastronomen: In der Corona-Krise bangen Millionen von Menschen um ihre Existenz. Um ihnen diese Sorgen künftig zu nehmen, treibt der Verein „Expedition Grundeinkommen“ die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens voran. Nach der im vergangenen Herbst im Bundestag diskutierten Petition für ein Krisengrundeinkommen kündigte der Verein nun das nächste Projekt an. Ein staatlicher Modellversuch mit mindestens 10.000 Probanden soll Effekte unterschiedlicher Varianten eines Grundeinkommens messen. Kernelement der Studie bilden Bürgerbegehren.

„Wir wollen Demokratie und Grundeinkommen zusammenbringen“, sagte Laura Brämswig, eine der Gründerinnen der „Expedition Grundeinkommen“, bei der Vorstellung des Studiendesigns. Vom 23. Februar bis 31. März können sich Personen, die das Grundeinkommen in ihren Wohnort holen möchten, online melden. „Dort, wo sich mindestens ein Prozent der Bevölkerung angemeldet hat, starten wir Bürgerbegehren.“ Im Anschluss prüfe die jeweilige Kommune das Begehren. Lehnt sie dessen Umsetzung ab, strebt der Verein Bürgerentscheide an.

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