Mindestens 22 Menschen starben am späten Montagabend bei einer Explosion nach einem Konzert der Sängerin Ariana Grande in Manchester, mindestens 60 Menschen wurden verletzt. Die Polizei geht von einem Terroranschlag aus, der Attentäter soll unter den Toten gewesen sein.

Die Nachrichtensender CNN und BBC veröffentlichten auf ihren Social-Media-Kanälen Videos, die die Explosion aus der Ferne zeigen beziehungsweise unmittelbar nach den Anschlägen entstanden sein müssen.

Die amerikanische Sängerin Ariana Grande, 23, steht nach ihrem Auftritt vermutlich unter Schock. Grande wurde als Schauspielerin in einer Serie auf dem US-Kindersender Nickelodeon bekannt, ihre Musikkarriere begann mit Coverversionen berühmter Popsongs auf Youtube. In den sozialen Netzwerken hat sie Millionen von Fans, allein auf Twitter folgen ihr 45,7 Millionen User.

Der Parteivorsitzende der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, verkündete auf Facebook, dass er sich angesichts der Ereignisse mit Theresa May darauf geeinigt habe, den Wahlkampf bis auf weiteres einzustellen.

Auch der Bürgermeister von London veröffentlichte eine Solidaritätsbekundung.

Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) zeigte sich zutiefst betroffen. „Ich kann mein Entsetzen und meine Abscheu kaum zum Ausdruck bringen vor der menschenverachtenden Tat“, erklärte er. Ziel seien diesmal bewusst Jugendliche gewesen, die ein friedliches Konzert besucht hätten. „Meine Gedanken - auch als Vater - sind bei allen Opfern und Angehörigen.“ 

Regierungssprecher Steffen Seibert bekundete Beileid im Namen der Kanzlerin via Twitter.

Auch Außenminister Sigmar Gabriel zeigte sich geschockt.

Aus Frankreich meldete sich Präsident Emmanuel Macrons und stellte sich an die Seite Großbritanniens im "Kampf gegegen den Terror".

Liam Gallagher, Sänger der Brit-Pop-Band Oasis, twitterte sein Entsetzen über den Anschlag in seiner Heimatstadt.

Die britische Schauspielerin Naomi Watts teilte auf Instagram ein Bild der britischen Flagge.

Manchesters Fußballklub schickte via Twitter sein Beileid in die Welt.

Solidarische Grüße versandt auch Berlins Fußballklub Hertha BSC.