Der Auftakt hätte für den Berliner CDU-Generalsekretär Kai Wegner nicht schlechter laufen können. Am Freitagmorgen läutete er die Auszählung der CDU-Mitgliederbefragung zur Ehe für alle ein. Anderthalb Monate hatte Wegner für die Abstimmung– es war die erste in der Union zu einer Sachfrage – und für die Öffnung der Ehe im Besonderen geworben.

Für Wegner ist es eine zentrale Frage, er wirbt für einen liberaleren Kurs in der CDU, nur so kann sie aus seiner Sicht in den Metropolen Wahlen gewinnen. Feierlich öffnete der 42-Jährige also vor Journalisten den ersten Umschlag und las das Votum eines CDU-Mitglieds vor: „Ich stimme gar nicht zu.“ Das sei wohl ein schlechtes Omen, entfuhr es Wegner.

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