Berlin - Jan Böhmermann hat es geschafft – er ist nun ganz offiziell SPD-Mitglied. Obwohl in Köln wohnhaft, haben ihn die Sozialdemokraten im sachsen-anhaltinischen Köthen in ihre Reihen aufgenommen. Die für den ZDF-Satiriker frohe Kunde hatte der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil am Dienstagabend auf Twitter überbracht. SPD-Politiker und "einfache Bürger" reagierten im selbigen sozialen Netzwerk ganz unterschiedlich auf Böhmermanns neue Parteilichkeit. Aus der SPD erhielt Böhmermann gleich mehrere "Angebote".

Den Parteivorsitz zu übernehmen war jedoch keines davon. Das war schließlich das erklärte Ziel und der eigentliche Grund, für den Parteibuch-Wunsch des Satirikers. Die Sozialdemokraten suchen eine neue Spitze, Jan Böhmermann ist selten um überlebensgroße Aktionen verlegen – und der "Neustart" der SPD wäre nun wirklich keine kleine Aufgabe. Seitdem Böhmermann seine Pläne verkündet hat, sind sich die Diskutanten im Analogen wie auf Twitter uneins: Will der "blasse dünne Junge" bloß einen besonders reichweitenstarken Witz auf Kosten der angeschlagenen Partei machen, oder meint er es zumindest mit seiner Sympathie für und Sorge um die SPD ernst?

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