Wuppertal - Blutige Bisswunden und heftige Attacken: Die Integration des Affen Bili in die Bonobo-Gruppe im Wuppertaler Zoo sorgt für Gesprächsstoff. Wir haben uns mit dem Zoo-Direktor Arne Lawrenz über die Hintergründe des Falles unterhalten und darüber, warum er sogar die Polizei einschalten musste.

Herr Lawrenz, zunächst einmal: Wie geht es Bili?

Äußerlich hat er noch eine Wunde am Zeh, die behandelt wird. Aktuell versuchen wir, etwas Ruhe hereinzubringen, in dem wir ihm immer wieder Auszeiten geben und ihn mit einzelnen Partnern zusammen abtrennen, damit er nicht der gesamten Gruppendynamik ausgesetzt ist. Es ist ähnlich wie bei uns Menschen: Auch Bonobos fühlen sich nicht so stark, wenn sie nur zu zweit oder zu dritt sind. So gehen sie Bili dann eben nicht so hart an. Uns geht es auch darum, dass er so Freundschaften und Beziehungen knüpft.

Wie wäre solch eine Integration in freier Wildbahn abgelaufen?

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