Kairo/New York - Westliche Botschaften haben sich auf eine erneute Protestwelle in der islamischen Welt nach den (heutigen) Freitagsgebeten vorbereitet. Seit der Veröffentlichung eines den Propheten Mohammed beleidigenden Films vor einer Woche wurde mit der Veröffentlichung das religiöse Empfinden gläubiger Muslime verletzender Karikaturen in Frankreich weiteres Öl ins Feuer gegossen. In den USA setzte eine islamkritische Bloggerin durch, dass sie in New York eine Plakataktion fortsetzen kann, die Muslime mit Wilden gleichsetzt.

Vor den Freitagsgebeten haben Deutschland und andere Länder wegen befürchteter Ausschreitungen wegen des antiislamischen Videos und neuer Mohammed-Karikaturen ihre Botschaften in Alarmbereitschaft versetzt. Überall in der Region seien die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden, sagte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) in Berlin. Es sei nicht auszuschließen, dass zusätzlich zu den am islamischen Feiertag ohnehin geschlossenen Botschaften weitere deutsche Vertretungen geschlossen blieben. Nach Angaben des Außenministers Guido Westerwelle (FDP) wird auch zusätzlicher Schutz für andere deutsche Einrichtungen geprüft. Wegen der angespannten Sicherheitslage verschob das Innenministerium den Start der Plakataktion der Öffentlichkeitskampagne „Vermisst.“

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