Jeder Deutsche trinkt im Schnitt 5,4 Liter Schnaps pro Jahr. Das klingt verglichen mit den über hundert Litern Bier, die die Kehlen herunterfließen, erst einmal wenig. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass Klare in winzigen Glässchen über die Theke gehen, ist es schon beachtlich. Wodka liegt dabei nach dem Gin-Hype der vergangenen Jahre besonders im Kommen, allein durch die Wiederauferstehung des Cocktails Moscow Mule in den Szenekneipen. Der Onlinehändler Bottleworld hat ausgerechnet, dass sich das Wodka-Angebot in fünf Jahren mindestens verdoppelt hat.

Andererseits: War der Wodka wirklich jemals weg? Ist er doch mit seinem neutralen Geschmack seit jeher der Star aller Cocktailpartys: das ideale Mixgetränk, ein Evergreen - und zwar seit Jahrhunderten. Immerhin brannten Menschen zum ersten Mal im 14. Jahrhundert die Spirituose aus Getreide. Hitzig diskutiert ist übrigens, ob dies in Polen oder Russland geschah: Beide Länder beanspruchen die Erfindung des Wodkas für sich. Wir schauen genauer hin und beantworten alle Fragen rund um das "Wässerchen", wie Wodka (das Wort stammt aus den slawischen Sprachen) übersetzt heißt. 

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