Berlin - Seit etwas mehr als drei Wochen ist US-Präsident Donald Trump erst im Amt. Die kurze Zeit hat jedoch ausgereicht, um bei den Partnern in Europa ernste Zweifel an der Bündnistreue der Amerikaner und ihrer Unterstützung für das europäische Projekt zu wecken. Das könnte sich Ende dieser Woche bei der Münchner Sicherheitskonferenz womöglich ändern, sagte Konferenzleiter Wolfgang Ischinger am Montag in Berlin.

Er rechne damit, dass die amerikanische Delegation um Vizepräsident Mike Pence und Verteidigungsminister James Mattis das Treffen nutzen werde, um das Bekenntnis der Amerikaner zur Nato zu erneuern. Zu erwarten sei allerdings auch, dass die USA mit einem „brutaleren Auftritt“ als in der Vergangenheit die Europäer dazu auffordern werden, mehr Geld für die gemeinsame Verteidigung auszugeben, sagte Ischinger.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.