Munitionsklau bei der Bundeswehr bleibt unentdeckt

Hunderte Schuss Munition, Übungshandgranaten und Zünder: Die im Fall Franco A. beschlagnahmten Waffenteile und Patronen stammen teilweise aus Beständen der Bundeswehr. Die Linken im Bundestag fordern schärfere Kontrollen über den Verbleib von Munition nach Übungen.

Berlin-Dem Verteidigungsministerium fehlt der Überblick über den Verbleib von Munition und Waffenteilen nach Übungen der Bundeswehr. Die im Zuge von Terror-Ermittlungen im Fall des unter Terrorverdacht stehenden Bundeswehr-Offiziers Franco A. bei einem weiteren Beschuldigten „gefundenen Gegenstände wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit bei unterschiedlichen Ausbildungs- und Schießvorhaben unter fälschlicher Angabe des Verbrauchs entwendet, so dass im Rahmen des Nachweises kein offenkundiges Fehl aufgetreten ist und diese Gegenstände dementsprechend auch nicht als vermisst gemeldet wurden“, heißt es in einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Montag) vorliegt.

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