Bundestagsbeschluss: Ein Freispruch muss kein Freispruch bleiben

Seit Jahren kämpft der Vater der 1981 ermordeten Frederike um die Reform des Paragrafen 362 der Strafprozessordnung. Nun hat er einen Teilerfolg errungen.

Hans von Möhlmann mit einem Foto seiner 1981 ermordeten Tochter Frederike. Jetzt hat er im Kampf um Gerechtigkeit einen Teilerfolg errungen.
Hans von Möhlmann mit einem Foto seiner 1981 ermordeten Tochter Frederike. Jetzt hat er im Kampf um Gerechtigkeit einen Teilerfolg errungen.dpa/Hauke-Christian Dittrich

Berlin-Vor 40 Jahren wurde die 17 Jahre alte Tochter von Hans von Möhlmann vergewaltigt und ermordet. Nun hat der 78-Jährige die berechtigte Hoffnung, dem Mörder seiner Tochter noch einmal in die Augen sehen zu können. In einem Gerichtssaal. Denn in der Nacht zu Freitag beschloss der Bundestag die Reform des Paragrafen 362 der Strafprozessordnung. Bei schwersten Straftaten wie Mord, Völkermord oder Kriegsverbrechen kann Verdächtigen, die in einem ersten Verfahren freigesprochen wurden, noch einmal der Prozess gemacht werden – wenn neue Beweise wie etwa DNA-Analysen einen Täter nachträglich überführen können.

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