Berlin - Die Grünen fordern eine Reform der Gesundheitsversorgung in den ländlichen Regionen, die sich am Vorbild des DDR-Gesundheitswesens orientiert. Aus ideologischen Gründen und wirtschaftlichen Interessen seien nach 1990 in den neuen Ländern kooperative Angebote wie Landambulanzen und Polikliniken eingestampft und die Gemeindeschwestern abgeschafft worden, wird in einem Strategiepapier mehrerer Gesundheitsexperten aus verschiedenen Bundesländern und dem Bundestag kritisiert.

Es liegt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vor. „Es ist keine Nostalgie zu sagen, dass der Westen sich zumindest in diesen Fragen etwas vom Osten hätte abschauen können“, so die Autoren. „ Denn ohne kooperative Versorgungsformen und eine geänderte Aufgabenteilung zwischen den Berufen in unserem Gesundheitswesen ist der demographische Wandel mit einem wachsenden Anteil älterer Patientinnen und Patienten nicht zu bewältigen.“

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